Liebe im Schatten des Regenbogen

Frauen schwuler Väter sind Frauen cooler Väter

Heimlich-Unheimlich…oder…Raus mit der Sprache!

Ein verheirateter Mann beginnt zu erkennen, dass er schwul sein könnte.
Heimlich recherchiert er im Internet zu dem Thema, weil er seine Frau nicht verletzen will.

Eine Frau erfährt, dass ihr Mann schwul ist, heimlich tauschen sich die Eheleute aus, um Lösungen zu finden. Sie wollen nicht, dass Angehörige, vor allem die Kinder, verletzt werden.

Aber irgendwann sind Grenzen erreicht und es findet auch ein Austausch mit Dritten statt. Natürlich immer unter dem Siegel der Verschwiegenheit, denn die Kinder wissen von nichts.
Eltern werden informiert, Geschwister, nach und nach Verwandte, Vertraute, Freunde, …

Man muss sich bei jedem Menschen den man informiert über eines im Klaren sein:
Kaum ein Mensch kann so eine Information verarbeiten, ohne sich einem anderen anzuvertrauen!
Es entwickelt sich rasend schnell eine Eigendynamik, der man sich bewusst sein sollte, und die man nie aus den Augen verlieren darf! Gerade Dinge die unter dem Siegel der Verschwiegenheit besprochen werden verbreiten sich oft rasend schnell!

Irgendwann gerät man unter Druck, denn die Kinder wissen noch von nichts! Man wartet noch auf Termine bei Beratungsstellen, um sich professionelle Hilfe für so einen schweren Schritt zu holen.  Aber die Kinder sollen es von den Eltern erfahren, nicht von Dritten.Wer schon einmal die Hilfe einer Beratungsstelle in Anspruch nehmen wollte, der wird wie wir gemerkt haben, dass man wochenlang auf einen ersten Termin warten muss. Zeit die wir nicht haben und die wir auch nicht mehr haben wollen.

Wenn wir als Eltern merken, dass einem unserer Söhne etwas auf dem Herzen liegt, was machen wir dann? Wir nehmen das Kind in den Arm, schenken all unsere Liebe und fragen, ob es etwas gibt, worüber er reden möchte. „Hab Vertrauen, rede mit uns, nur dann können wir dir helfen!“

Aber wie sagt man seinem eigenen Kind, dass Papa schwul ist?

Da professionelle Hilfe zu lange auf sich warten lässt, haben wir uns für unseren eigenen, ehrlichen Weg entschieden!

  • Wir werden zunächst die Klassenlehrerin und die Erzieherin informieren, damit sie unsere Kinder auch in der Schule und im Kindergarten auffangen und vor Mobbing schützen können.
  • Danach werden wir unseren Kindern kindgerecht aber aufrichtig die Situation erklären.

Ich habe das tiefe Vertrauen, dass unsere Kinder stark und selbstsicher mit der Situation umgehen können! Wichtig ist nur, dass wir den beiden vermitteln, dass Mama und Papa immer noch eine Einheit sind. Wir streiten uns nicht, wir sind einander nicht böse, wir haben uns lieb und unsere Kinder sind die wichtigsten Personen in unserem Leben! Schwul sein ist keine Krankheit, keine Schande, nichts Dramatisches und es macht aus Papa auch keinen anderen Menschen! Das wichtigste aber ist:

Wir vier sind eine Familie!
Wir halten zusammen!
Wir sind immer füreinander da!
Wir haben uns lieb!

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Dieser Eintrag wurde am 15. Februar 2015 von veröffentlicht.
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