Liebe im Schatten des Regenbogen

Frauen schwuler Väter sind Frauen cooler Väter

Willkommene Hilfe!

Es ist schon einige Wochen her, da waren wir (mein Mann und ich) beim Kinderarzt zu einem vertraulichen Gespräch. Er erschien uns die beste erste Adresse, um auf die Frage „Wie sagen wir es den Kindern“ und „Wer kann uns professionelle Hilfestellung geben“ Antworten zu bekommen. Gleich danach telefonierten wir mit der uns empfohlenen Beratungsstelle. Wir wünschten uns dringend Hilfe, um den Kindern endlich erklären zu können, was in unserem Leben passiert. Schwebt doch immer die Angst im Raum, es könnte etwas an die Öffentlichkeit und damit auch an die Kinder geraten, bevor WIR es ihnen gesagt haben. Telefonisch sagte uns die Beratungsstelle Hilfe zu, allerdings wurde gleich auf die Wartezeiten von zwei bis drei Monaten verwiesen! Ohje!! Tja, da muss man dann wohl abwarten. Aber wie lange will und kann man warten. Es kam ein Brief, dass uns der zuständige Therapeut kontaktieren würde, um einen Termin zu vereinbaren. Wieder warten! Irgendwann ist die Geduld am Ende! In der letzten Woche haben wir uns entschieden, dem Warten ein Ende zu setzen. Wir haben die Sache selbst in die Hand genommen und in der Schule einen Termin mit der Klassenlehrerin unseres 8-jährigen Sohnes vereinbart. Eine sehr gute Lehrerin, die unserem Sohn auch in der langen Zeit der Psychotherapie des Vaters alle Unterstützung angeboten und zukommen lassen hat. Zwei Tage später fiel uns ein, dass es auch eine Schulsozialarbeiterin an der Schule gibt. Ich rief sie an, mit der Bitte nach Rücksprache mit der Lehrerin auch an diesem Termin teilzunehmen. Das war eine sehr gute Entscheidung. Am Freitag war das Gespräch in der Schule! Gestern (am Montag danach) bekam ich einen Anruf von der Schulsozialarbeiterin, dass sie eine Adresse für uns habe: eine Diplom Pädagogin, die häufig mit der Schule zusammen arbeitet, wenn es um das Thema Aufklärung geht; eine mögliche Anlaufstelle für uns, aber auch für die Klassenlehrerin! Ich bin begeistert von so viel Engagement!

Und einen Nachtrag darf ich auch noch machen. Kaum nimmt man Dinge selbst in die Hand, weil die Geduld am Ende ist, schon passiert etwas. Wir haben einen Termin in der Beratungsstelle bekommen. In zwei Wochen. Ich bin gespannt, ob uns dieser Termin weiter bringen wird. Wir werden sehen. Ansonsten haben wir ja nun noch eine gute Alternative!

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Dieser Eintrag wurde am 24. Februar 2015 von veröffentlicht.
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