Liebe im Schatten des Regenbogen

Frauen schwuler Väter sind Frauen cooler Väter

Mut und Unmut

Es gibt Tage im Leben, da verlässt einen einfach der Mut. Denken wir doch einfach mal zurück in unsere Kindheit. Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Versuche Fahrrad zu fahren. Ohje. Immer wieder wollte mein Fahrrad nicht senkrecht stehen bleiben. Immer wieder Stürze. Aber immer wieder auch ein neuer Versuch und Glücksgefühle, wenn es dann doch geklappt hat.
Schwimmen lernen, auch nicht gerade einfach. Am Anfang ist da noch der schützende Boden unter den Füßen, aber irgendwann, im tiefen Wasser, da bekommt man dann schon Angst.
Mir tut heute noch alles weh, wenn ich an meinen ersten Kopfsprung vom Dreimeterbrett denke! Von den Knien bis zum Hals eine durchgehend rote Fläche. Der größte Bauchplatscher meines Lebens. Aber ich bin gleich wieder aus dem Wasser auf das Brett geklettert und habe einen zweiten Versuch gewagt, wohl wissend, dass ich es sonst nie wieder tun würde!
Viel mehr, als an die Schmerzen, erinnere ich mich an das himmelhochjauchzende Glücksgefühl nach dem zweiten Versuch, der dann auch schmerzfrei geglückt ist.

Unser Leben bietet uns täglich neue Herausforderungen. Wie gehen wir damit um? Ist es sinnvoll, Stresssituationen aus dem Weg zu gehen? Es gibt sicherlich Tage, an denen wir einfach unsere Ruhe und Zeit, viel Zeit, brauchen. Aber es gibt auch Tage, an denen wir einfach über unseren Schatten springen müssen.

Wir haben nur dieses eine Leben und unsere Lebenszeit ist leider begrenzt!

Häufig ist sie viel begrenzter als wir es glauben. Eine Bekannte antwortete vor Jahren auf die Frage „Was machst du nach dem Abitur?“ ganz überzeugt: „Anfangen zu Leben!“ Kurze Zeit später hatte sie nach einer Disconacht einen tötlichen Autounfall, weil der Fahrer des Wagens viel zu schnell fuhr!

Wir sollten lernen auf unser Herz zu hören. Wir sollten versuchen uns unsere Träume zu erfüllen bevor es zu spät ist. Immer wenn ein Tiefpunkt im Leben erreicht ist, sollten wir uns freuen, denn wo ein Tal ist gibt es auch immer einen Hügel, wenn nicht sogar einen Berg.

Allerdings ist es manchmal dafür notwendig, dass wir selbst etwas verändern. Wir müssen unser Leben in die Hand nehmen.

Wie heißt es so schön??

Hinfallen.
Aufstehen.
Krönchen richten!
Weitergehen!

Jeder Mensch kann in seinem Leben mal „hinfallen“! Aber wichtig ist doch, dass man nicht den Mut verliert, wieder aufsteht, wenn nicht aus eigener Kraft, dann mit der Hilfe anderer! Dann horcht man in sich hinein, ob alles wieder in Ordnung ist und kann letztendlich aufrecht und glücklich durchs Leben gehen.

Ich hatte schon in jungen Jahren ein Lebensmotto, dass mir allerdings irgendwann nicht mehr gefiel, weil man es an jeder Ecke zu hören bekam. Es erschien mit irgendwie abgedroschen. Aber der eigentliche Sinn dahinter war trotzdem immer Programm in meinem Leben. Jetzt bin ich meinem damaligen Leitsatz wieder näher denn je, und ich kann ihn auch gerne erhobenen Hauptes aussprechen:

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!

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Ein Kommentar zu “Mut und Unmut

  1. anna_schmidt_berlin
    23. Mai 2015

    Ich sag immer, dass man unter seinem Schicksal leiden kann oder eben, dass man etwas daraus machen kann. Hinfallen ist nicht schlimm und keine Schande. Hilfe annehmen völlig ok. Schwäche zeigen ist stark. Hilfreich ist immer ein erstrebenswertes Bild vor Augen zu haben und zu versuchen den Optimismus zu behalten. Niemand, der Lebensjahre sammelt, bleibt immer stehen und die Beulen sind letztlich das, was uns heute ausmacht. Ein anderer Satz, der dazu passt: „Hinter jeder Wolke wartet der Sonnenschein!“ … kann ich auch fast nicht mehr hören, aber er ist auch so wahr! 🙂 Herzliche Grüße von Anna

    Gefällt 1 Person

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Dieser Eintrag wurde am 23. Mai 2015 von veröffentlicht.
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