Liebe im Schatten des Regenbogen

Frauen schwuler Väter sind Frauen cooler Väter

Frühjahrsmüdigkeit?

In den letzten Tagen hört man es überall: „Ich bin so müde!“ Die Menschen beklagen sich über das fehlende sommerliche Sonnenlicht, die Kälte und finden darin häufig automatisch die Antwort auf die Müdigkeit, die tatsächlich viele unserer Mitmenschen momentan zu plagen scheint. Auch ich fühle mich müde! Ja, mir fehlt die Sonne, die Wärme, das Licht! Aber ich wehre mich dagegen, dem fehlenden Sommer die Schuld an meiner Müdigkeit zu geben. Ich glaube meine Müdigkeit hat ganz andere Gründe. Ich möchte gar nicht jammern, ich möchte kein Mitleid! Aber ich glaube, dass meine momentane Müdigkeit einfach die Reaktion auf die vergangenen Wochen ist. Seit November habe ich alle Kräfte mobilisiert, um für meinen Mann, meine Kinder und natürlich auch mich selbst da zu sein. Ich kann gar nicht sagen, wie viele tausende Mal ich den Satz „Es geht uns gut!“ oder „Mir geht es gut!“ gesagt habe. Diese Sätze waren auch in keinem Moment eine Lüge! Aber die vielen Gespräche, die neue Lebenssituation und der Ehrgeiz, trotz aller privaten Belastungen auch im Job nach wie vor immer 100 Prozent zu geben, sind einfach irgendwann auch einmal ermüdend! Ich versuche diese Müdigkeit anzunehmen, mir etwas mehr Zeit für mich zu gönnen! Am Wochenende werde ich mir wieder eine Auszeit vom Familienalltag nehmen. Ich sehe meine Müdigkeit eher als eine emotionale Frühjahrsmüdigkeit. Nach einem langen, kalten Winter, wenn die erste Frühlingsonne scheint und wir voller Tatendrang in die Welt hinaustreten, dann sind wir müde, ja! Aber wir sind auch glücklich über die neuen Dinge, die sich der Welt nach einem langen Grau in Grau in schillernden, ja regenbogenbunten Farben zeigen. Und dann folgt der Sommer, der uns mit seiner Wärme neue Energie für den nächsten kalten Winter schenkt!

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Ein Kommentar zu “Frühjahrsmüdigkeit?

  1. Maks
    24. Juni 2015

    Liebe fraumitherz,

    genieße die freihe Zeit und sei gut zu dir. Jochen Maris hat dazu ein paar Zeilen geschrieben:

    „Von Zeit zu Zeit innehalten und die Last absetzen, schwerelos werden, sich selber so leicht nehmen, dass die Seele fliegen kann, aufsteigen aus dem Nebel der Gewohnheit, sich erheben über die Wolken des Altags, einen Ort der Stille und Klarhiet finden“.

    Ja, solche Zeiten sich nehmen, ist so wichtig.

    GLG Maks

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Dieser Eintrag wurde am 24. Juni 2015 von veröffentlicht.
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