Liebe im Schatten des Regenbogen

Frauen schwuler Väter sind Frauen cooler Väter

Leserkommentare

Ich bin offen für jede Kritik!

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13 Kommentare zu “Leserkommentare

  1. Gunnar
    15. Februar 2015

    Danke!!
    Uns ergeht es genauso. Meine Frau hat vor 2 Wochen (mein outing ihr gegenüber ) ebenso reagiert wie Du.
    Ich hatte die schlimmsten Befürchtungen. Dennoch …..wir bleiben mit den Erwachsenen Kindern eine Familie, haben uns immer noch lieb und werden hoffentlich auch in Zukunft unsere tiefe Freundschaft aufrecht erhalten können.
    Ich hatte mich Viel zu lange ihr gegenüber nicht offenbart und bereue dieses heute.
    Ich freue mich auf die Zukunft mit meiner Familie – auch wenn ich nicht mehr der Ehemann bin, der ich seit 2 Jahren sowieso schon nicht mehr war.
    Wir werden demnächst gemeinsam unsere Kinder, anschliessend Familie und Freunde über unsere Trennung und mein „Schwul sein“ informieren. Ein neuer hoffentlich ebenso schöner Lebensabschnitt beginnt. Wir werden es schaffen. Ihr auch und dafür wünsche ich euch von ganzem Herzen viel Glück.

    Liebe Grüße aus dem Norden
    Gunnar

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    • fraumitherz
      16. Februar 2015

      Danke für die lieben Worte, viel Glück und alles Gute.
      Ich würde mich freuen über eine Rückmeldung, wie Familie, Freunde und Bekannte reagiert haben.
      Natürlich werdet ihr es schaffen! Was man schaffen will, das schafft man auch!
      Liebe Grüße
      Frau mit Herz

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      • Frank
        17. Februar 2015

        Hallo liebe Bloggerin, ich kann es gut verstehen, wen du mit deinem Klarnamen hier bloggen willst. Aber ich möchte dir davon abraten…..zumindest in nächster zeit….was in einem Jahr oder später ist, kann niemand sagen. Aber es kann für den (Ehe-)Mann und die Kinder alles noch etwas schwerer machen, wenn plötzlich jeder über einen Bescheid weiß. Der Blog ist super und wichtig, jedoch gehört das andere nur in das private Umfeld, Familie, Freunde. Es muss nicht das ganze Internet wissen.

        Liebe Grüße aus dem Südwesten

        Gefällt 1 Person

      • fraumitherz
        17. Februar 2015

        Keine Angst! Das würde ich nie tun, schon gar nicht ohne Rücksprache mit meinem Mann! Und wie zufällig wurde ich auch gerade heute darauf von meinem Mann angesprochen! :-*
        Liebe Grüße aus dem Nordwesten zurück!
        Ich bestehe immer wieder darauf, dass er den Blog liest, weil es sein Leben ist, über das ich schreibe!

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  2. ichbinich
    16. Februar 2015

    hallo frau mit herz….bin auch betroffene ehefrau, inzwischen getrennt. was mich ein bischen irritiert, ist die aussage, dass es verschiedene internetseiten und foren gibt? ich kenne nur ein oder zwei foren. und die frauen die dort hass und wut zeigen, wurden leider auch sehr entwürdigend und beleidigend von ihren schwulen ehemännern behandelt…da ist wohl auch nichts anderes zu erwarten. ich selber gehöre zu den wenigen frauen, die auch nach der trennung mit achtung von ihrem geouteten mann behandelt wurde.aber das ist leider nicht die norm. deine geschichte klingt wie in einem märchen…ich hoffe sehr, dass es so auch für euch weiter geht. werde deinen blog gerne weiter verfolgen und bin gespannt, wie es weiter geht….werdet ihr als ehepaar zusammen bleiben? oder werdet ihr euch trennen? glg eine andere frau mit herz….smile

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  3. caro
    17. Februar 2015

    Als ebenfalls Betroffene wundere ich mich ziemlich über die „heile“ Welt die hier auf Deinem Blog herrscht. Da hat ein Gunnar eine genauso tolerante Frau die Du offensichtlich bist, die kein bisschen ein Problem damit hat dass ihr Mann auf einmal beichtet dass er schwul ist. Nein – man liebt sich weiterhin wie bisher, freut sich auf die Zukunft und für die Kinder ist es doch auch toll: haben sie jetzt nicht nur einen schwulen Vater sondern auch gleich einen coolen Vater.
    Ich wünsche wirklich jeder betroffenen Frau von ganzem Herzen, dass sie einen Mann hat, der offen über alles redet, ehrlich ist u auch den Kindern gegenüber weiter ein liebevoller Vater bleibt. Aber der Schock über diese Offenbarung ist und bleibt doch eine Tatsache. Selbst wenn man vorher schon der Ehe gemerkt hat, das etwas nicht stimmt… so ist diese „Beichte“ doch etwas ganz grundlegenes in einer Beziehung / Ehe und bedeutet, dass es nie mehr so sein wird wie früher. Es ist absehbar, dass es eine Ehe (wenn diese bestehend bleibt) zu Dritt weitergeführt wird, weil ja klar ist, dass der Mann seine Gefühle nicht ewig unterdrücken kann (u soll). So zu tun, als sei das eine „Erleichterung“ für die Frau u Befreiungsschlag wundert mich… (die ich selbst mit meinem Exmann versucht habe über zwei Jahre eine gemeinsame Lösung zu finden).

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  4. Freund
    17. Februar 2015

    Hallo Frau mit Herz, hallo Caro,
    ich bin bekannter bzw guter Freund von Frau mit Herz und habe sie zu anfang wo ihr Mann sich geoutet hat begleitet bzw wir haben sehr viel drüber geretet (ich bin auch Schwul). Natürlich hört es sich hier so an wie Heile Welt aber ich glaube das ist so nicht richtig bzw so nicht gemeint. Man ist eigentlich hingegangen und hat versucht das beste aus der sehr schwierigen Situation zu machen (was bestimmt nicht einfach war) aber es hat auch sehr gut funtioniert. Frau mit Herz meinte zu mir in einen unserer gespräche „hätte mein Mann eine andere Frau wehre es viel schlimmer“ und „es ligt nicht an mir bzw an meiner Person“ und darauf ist aufgebaut worden und nach meiner Meinung ist das auch der richtige weg. Natürlich hat sich Frau mit Herz ihr leben anders vorgestellt aber sie hat die Situation erkant und ist nach meiner Meinung damit richtig umgegangen was bestimmt nicht einfach war und auch nicht heile Welt. Natürlich ist auch hier der Weg noch nicht zu ende gegangen aber ich Glaube fest daran das die vier das schaffen und das es Hamonisch enden wird.
    Gruß der Freund

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  5. mannvonfraumitherz
    18. Februar 2015

    Hallo an alle Freunde und Kritiker dieses Blogs,

    ich denke, es ist mal an der Zeit hier einen Kommentar von mir zu posten. Ich bin der Ehemann von Frau mit Herz. Zunächst einmal möchte ich dir von ganzem Herzen dafür danken, das du in dieser schweren und völlig ungewissen Zeit für mich dar warst und auch da bist. Nur mit dir an meiner Seite konnte ich diesen Weg so gehen, wie ich ihn bis jetzt gegangen bin. Auch wenn sich unser gemeinsames Leben in den nächsten Jahren in zwei unterschiedliche Richtungen entwickeln wird, so hält uns ein Freundschaftsband doch fest zusammen. Im Sinne unserer Kinder…. Ja … das wird immer wieder gern gesagt und als „Zitat“ dargestellt. Aber sind es „nur“ die Kinder, die einen zusammenhalten? Ich kann meinerseits dazu sagen.. Wohl nicht. Warum erging es mir in den letzten Monaten bzw. Jahren so schlecht? Klar in erster Linie weil ich mich nicht so akzeptieren konnte. Ich habe mich geekelt vor mir selbst. Konnte das Wort schwul nicht einmal in den Mund nehmen. Vor der Offenbarung beim Psychologen habe ich mich deswegen erbrochen…. Aber das allein ist nicht der Grund…. Ein wichtiger Grund war, ich würde meine Frau als Freundin verlieren. Als eine enge Vertraute. Ich würde sie tief treffen mit meiner Aussage „ich bin schwul“. Ich habe auch alles erwartet: Hass, Zorn, Traurigkeit, Ärger… Verständnis kam in meiner Auflistung nicht vor. Denn damit hab ich ganz und gar nicht gerechnet. So sehr ich es mir auch gewünscht habe… Auch wenn sich dies alles so einfach und leicht liest. Wir hatten gerade in den letzten Monaten so einiges zu bewältigen. Haben dabei oft nächtelang geredet dabei geweint und gelacht. Wir sind noch längst nicht am Ziel, das ist uns beiden sehr bewusst. Und es werden uns mit Sicherheit auch noch eine Menge Steine in den Weg gelegt werden. Aber es gibt da ein schönes Sprichwort: Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen…. (Johann Wolfgang von Goethe)
    Nach diesem Sprichwort versuchen wir zu leben.

    Nochmal zu den Kritikern. Wenn ich eins verstehen kann, dann das man als Partner verletzt und enttäuscht sein darf. Vor allem dann, wenn einem übel mitgespielt wurde. Dies passiert ja leider nur zu häufig; egal ob in einer schwulen oder in einer Heterobeziehung. Ich für meinen Teil kann zu mir nur sagen: Was ich absolut nicht möchte, ist das meine Frau in irgendeiner Weise das Gefühl haben soll, dass ich sie verletzen möchte. Gerade in meiner Familie habe ich erfahren, wie sich Trennung und Scheidung in negativer Form gezeigt haben. Hass ,Wut, Zorn Ärger ja sogar Selbstmord waren an der Tagesordnung. Es war ganz schlimm anzusehen, wie dadurch eigentlich eine ganze Familie auseinanderbrach. Und leidtragende waren wie üblich… Die Kinder.

    Liebe Fraumitherz ich kann dir nur immer wieder sagen, wie stolz ich auf dich bin. Wir beide werden unseren Weg gehen. Es ist ein Prozess, der sich nach und nach immer weiter entwickelt. Es wird nicht immer einfach sein, aber der Weg ist das Ziel:-)

    Ganz lieben Dank an alle Freunde, Verwandte, und Bekannte, die uns in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn wir euch nicht hätten… DANKE 🙂

    Gefällt 4 Personen

  6. caro
    18. Februar 2015

    hallo „freund“,
    ich denke hier macht man sich was vor… denn wenn einer in der ehe einen anderen weg geht dann ist das für denjenigen der nur reagieren kann alles andere als leicht u von „harmonie“ zu sprechen eigentlich ein hohn für jede betroffen frau.
    für den mann ist es eine befreigung – er kann nun endlich das sein, was er ist. zurück bleibt aber eine (ex-) familie die nie mehr sein wird wie sie war… die frau ist gezwungen, sich mit der neuen situation „anzufreunden“, in dem wissen, dass sie eigentlich gar nichts gross tun kann…
    auch ich habe aus der situation damals versucht das beste zu machen, insbesondere für unsere kinder. wir hatten keinen rosenkrieg, auch ich habe meinen kindern erklärt, dass „schwul“ ein blödes schimpfwort ist und nach aussen mag unsere trennung „easy“ abgelaufen sein. nichts desto trotz war es ein langer weg – denn als betroffene frau steht man – das kann man drehen und wenden wie man will – vor den scherben einer ehe / ein ganzes weltbild bricht zusammen, weil der mensch den man liebt nicht der ist, für den man ihn gehalten hat (sicher würde keine frau mit absicht einen schwulen mann heiraten wenn sie das vorher wüsste…). man schämt sich, dass man auf einen schwulen mann „reingefallen“ ist, wird ständig gefragt, ob man denn nicht was gemerkt hat (nein, hab ich nicht…)
    es ist einfach ein ganz ganz schmerzhafter prozess u man kann sich als (ex-)frau glücklich schätzen, wenn man es schafft dies gut zu überstehen, nicht den glauben an alle männer zu verlieren.
    sicher sieht mein exmann das heute auch gaaanz anders… für ihn war die trennung „nicht so schlimm“ wie die von seinem exfreund, das hat er mir mal gesagt… weil „wir konnten ja noch reden u verstehen uns gut“. ich glaube, er hat bis heute nicht verstanden, was sein outing für die anderen beteiligten bedeutet hat. die männer täten gut daran sich mal (mehr) in die lage der frauen zu versetzen…

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  7. fraumitherz
    18. Februar 2015

    Liebe Caro,
    es gibt auch Männer, die tatsächlich für sich selbst nicht wahr haben wollen, dass sie schwul sind und diese Tatsache einfach verdrängen! Mit verheerenden Folgen! Ich kann als Frau natürlich nicht für die schwulen Väter sprechen, aber ich habe das tiefe Vertrauen in meinen Mann, dass er mich damals aus Liebe geheiratet hat. Er war sich seiner selbst zu diesem Zeitpunkt nicht klar!
    Ich habe gesehen, wie schwer sein Weg zum Coming Out war!
    Das ist einfach ein schwieriges Thema! Viele Charaktere, viele Emotionen, viele unterschiedliche Meinungen und viele individuelle Wege damit umzugehen.
    Du sagst „die Männer täten gut daran sich mal (mehr) in die Lage der Frauen zu versetzen….
    Ich sage: Das beruht auf Gegenseitigkeit! Versetzen wir Frauen uns denn auch genug in die Lage unserer Männer??
    Und ich kann nur immer wieder betonen, dieser Blog ist nicht entstanden, um irgendjemanden anzugreifen, zu beleidigen oder zu verletzen.
    Es ist ein Blog über MEIN Leben und das Leben meines Mannes!
    Und ich bin und war mir immer schon darüber im Klaren, dass mein Mann ein ganz besonderer Mann ist. Sonst hätte ich ihn damals wohl auch nicht geheiratet! Ich habe in der Zeit der Ehe immer wieder von anderen Frauen zu hören bekommen, wie toll er ist!
    Meine Antwort war immer: Er ist halt nicht wie andere Männer! 🙂

    Gefällt 3 Personen

  8. Norbert
    23. Februar 2015

    Liebe fraumitherz,

    Respekt. Das ist ein toller Blog. Der macht nicht nur betroffenen Frauen, sondern auch den schwulen Männern Mut.
    Ich finde es gut, dass du deine Erlebnisse und Gefühle auf dieser Weise verarbeitest und das auch noch ohne Hass. Ich wünsche dir, dass das so bleibt. Verliert auch nach der Trennung nie die Achtung voreinander.
    Wir von der Selbsthilfegruppe „ANS ANDERE UFER ?!“ http://www.ans-andere-ufer.de wissen wovon wir reden.
    Dir und deinem Mann sowie den Kindern wünsche ich auf eurem weiteres Lebensweg – auch wenn es bald getrennte Wege sind – alles Liebe und Gute. Macht weiter so . . .

    Liebe Grüße aus Bremen

    Norbert

    Gefällt 2 Personen

  9. fraumitherz
    16. Juni 2015

    Lieber Peter,
    das Waldschlösschen scheint ein wunderbarer Ort und Anlaufpunkt zu sein, wenn man den Austausch mit Gleichgesinnten sucht. Ich habe schon so viel davon gehört und bedauere es sehr, dass es dort keine Treffen mehr gibt, an denen auch die betroffenen Ehefrauen teilnehmen dürfen. Mir persönlich hat gerade der Austausch mit anderen schwulen Vätern sehr geholfen die Gefühlswelt meines Mannes zu verstehen, zeitweise sogar mehr als der Austausch mit betroffenen Ehefrauen.
    Was die Situation mit Nicole betrifft, so würde ich dir gerne helfen, dir einen Tipp geben, aber es ist wohl nicht möglich pauschal einen Rat zu geben, wenn man die Zusammenhänge und die Personen nicht kennt. Manchmal können Gespräche viel bewirken. Allerdings scheint mir deine Ex-Partnerin sehr enttäuscht zu sein. Wenn sie derart auf Abstand geht, dann ist wohl Abstand auch genau das, was sie momentan am meisten benötigt. Vielleicht braucht sie einfach Zeit um einen anderen Blickwinkel auf die Dinge zu bekommen.
    Sie wird sich verletzt fühlen, aufgrund deiner „Notlüge“ in der Beziehung. Sicherlich ist es schwer, seiner Partnerin offen zu gestehen, dass man nach wie vor Interesse am eigenen Geschlecht hat. Das kostet einiges an Überwindung. Aber jede noch so kleine Notlüge in unserem Leben ist wenn sie entdeckt wird immer auch ein Vertrauensbruch! Dieses Vertrauen wiederzugewinnen kostet viel mehr Kraft und Energie als die Wahrheit es vermutlich gekostet hätte. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für die Zukunft mit Ex-Partnerin und Kind!
    Liebe Grüße
    Frau mit Herz

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  10. Nele
    25. Oktober 2015

    Hallo!

    Mit großem Interresse lese ich mich gerade durch diesen Blog.
    Mein Mann hat sich im Februar diesen Jahres mir gegenüber als bi geoutet. Großer Schock für mich, jedoch hatte sich in unseren 10 Jahren Ehe so manches Puzzleteil angesammelt, und mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Er hatte mit allen schlimmen Reaktionen meinerseits gerechnet, jedoch nicht mit meiner Liebe und Verständnis (nachdem er mir einen Einblick in seine Seele gegeben hat) Das alles zu verstehen, war natürlich nicht leicht. Sicher war ich enttäuscht, hatte er sich in den letzten Jahren immer wieder mit Männern getroffen, Auch wußte er bereits seit seiner Jugend wie es um ihn steht. Andererseits wurde ich immer geliebt, auf Händen getragen, die Kinder vergöttert er. Nur ab und zu mußte er ausbrechen wenn sein Drang übermächtig wurde. Natürlich merkte ich immer wenn er sich veränderte, aber nachdem er immer Stress im Job hatte, war das eine plausible Ausrede. Die Puzzleteile von denen ich oben geschrieben hatte waren z.B offene Tabs am PC, ein Anruf eines Mannes der dann auflegte,diverse Bilder von „Bekannten“ usw. NIE habe ich auch nur das alles in Zusammenhang gebracht. Warum weiß ich bis heute nicht, vielleicht hat das Unterbewußtsein mich so geschützt…
    Die ewigen Magenschmerzen sind seit Februar vorbei bei ihm.

    Wir haben derzeit folgende Lösung für uns (natürlich weiß ich bi ist nicht gleich schwul, aber es ist trotzdem nicht leicht)
    Wir führen eine offene Ehe, d.h. er hat seine Kontakte die er selten, aber doch trifft. Wir sind gemeinsam in einem Sex-Forum 1. um uns auszutauschen und 2. um Kontakte für uns beide herzustellen. Wir haben 2 nette Männer die wir entweder gemeinsam treffen oder die ich allein treffe. Soweit funtkioniert das ganz gut, ab und zu überholt mich das ganze und ich bin mal einen tag richtig schlecht rauf. Wir reden dann alles wieder aus und am nächsten Tag weiß ich gar nicht mehr was eigentlich mit mir los ist.
    Wir sind zusammen megaglücklich, sind verliebter als je zuvor. Im Bett hatte es nie eine Flaute gegeben (nicht mehr als man bei 3 Schwangerschaften und den „Folgen“ so hat) seit dem CO hat es sich nur noch positiver ausgewirkt.
    Die Kinder wissen nix, sicher haben sie mitbekommen dass mal was war-nach dem CO war mein Mann 2 Wochen krank, wir sind ständig heulend auf der Couch gehockt und haben ALLES besprochen und noch viel mehr…Ich bin jedoch der Meinung, dass das die Kinder auch nicht wissen brauchen. Wir trennen uns schließlich nicht, somit hat sich das erledigt.
    Es wissen nur sehr wenige enge Freunde davon. Irgendwem mußte man sich ja anvertrauen…
    Wie es weitergeht werden wir sehen. Derzeit läuft es. Wir sind beide positiv gesinnt dass es funktionieren wird. Der Drang bei meinem Mann hält sich seit dem CO in Grenzen, es ist nix verbotenes mehr. Meine Bedingung ist allerdings: Keine Lügen mehr. Wenn er fortgeht und es ergibt sich was, dann bitte eine SMS oder irgendwas. Safe ist sowieso keine Frage!
    In diesem Sinne: ich wünsche allen Betroffenen und Mitlesern dass alles gut wird, wie auch immer!

    LG „Nele“

    Gefällt 1 Person

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